Als wir des Abends über Rilke sprachen
(wir hatten wohl nichts Besseres zu tun),
geschah es, dass wir miteinander brachen.
Es war nicht Rilkes Schuld, das weiß ich nun.
Des
Menschen Sorgen, seine tiefen Nöte –
sprachst
Du zu mir und warst wie neugeboren – verstünde Rilke besser noch als Goethe.
Da wusste ich: Ich hatte dich verloren.
Und hinterher und ziemlich auf die Schnelle
ein letztes Abgleiten ins Sexuelle,
als würden beide mit den Blättern treiben.
Dass
Du fortan Dein Leben ändern musst,
hab
ich zuvor tatsächlich nicht gewusst.Ich sagte noch: Lass es doch bitte bleiben…
A sonnet about Rilke.
AntwortenLöschenNow there's a twist.
Loved this.