Über Kommentare - Bitte vor dem Kommentieren lesen

Ich freue mich über Kommentare zu den hier veröffentlichten Texten. Daher ist mir auch daran gelegen, dass alle, die etwas schreiben wollen, das ohne größere Barrieren tun können. So habe ich auch für nicht-registrierte Nutzer - also für die, die weder bei Google, noch bei WordPress, noch bei Open-ID noch anderswo registriert sind - die Möglichkeit für Kommentare freigegeben. Das ist hier technisch nur dann möglich, wenn ich auch anonyme Kommentare ermögliche.
 
Gerade bei längeren Diskussionen ist das allerdings ein Problem - weil es einfach schwierig ist, auf jemanden zu antworten, den man nur mit "Anonym" anreden kann (zumal dann, wenn es eine ganze Reihe von verschiedenen anonymen Kommentaren unterschiedlicher Leser und Leserinnen gibt). Ich möchte daher alle, die Kommentare schreiben, darum bitten, sich für die Diskussion mit irgend einem Namen identifizierbar zu machen - es muss ja nicht der Klarname sei. Wenn man nicht auf eine der erwähnten Registrierungen zurückgreift, ist das auf zwei Weisen möglich:
 
- Man kann anonym kommentieren und den Kommentar mit einem (Nick-)Namen unterschreiben;
 
- Man kann bei "Name/URL" einfach einen Namen eingeben. Es ist möglich, diesen Namen mit der eigenen Website bzw. dem eigenen Blog zu verknüpfen - das Feld URL kann aber auch frei bleiben.

Wichtig ist mir auch folgender Punkt: Immer mal wieder gibt es im Kommentarbereich Diskussionen darüber, warum bestimmte einzelne Kommentare stehen bleiben, die brachial oder beleidigend argumentieren. Insgesamt ist die Kommentarpolitik in diesem Blog sehr offen - ich habe prinzipiell bislang fast alle Kommentare stehen lassen, außer einigen Doppelposts und offenkundigen Werbelinks. Vor Kurzem (Herbst 2013) hatte ich allerdings, nach mehr als zehn Monaten, eine Premiere und habe stillschweigend aus inhaltlichen Gründen einen Kommentar entfernt, der mit Nazi-Vokabular und -Argumentationen arbeitete.

Ich habe ein großes Interesse an offenen Gesprächen. Die Diskussionen in diesem Blog sind, wie ich finde, sehr sachlich, engagiert, und Kontroversen beziehen sich in aller Regel aufs Thema und werden nicht mit persönlichen Beleidigungen geführt. Ich freue mich darüber sehr.

Ich möchte aber natürlich auch nicht, das diese Offenheit ausgenutzt wird. Deswegen hier ein Hinweis auf die Grenzen ziviler Diskussionen, die auch in diesem Blog beachtet werden müssen:

- Gewaltaufrufe, persönliche Beleidigungen, gezielte Herabwürdigungen von anderen zerstören eine offene Diskussion und tragen nicht dazu bei. Wer hier kommentiert, muss darauf selbstverständlich verzichten.

- Ich bin einem großen politischen Spektrum gegenüber offen, mir sind linke Gewerkschafter als Kommentatoren ebenso lieb wie FDP-Anhänger oder Piraten. Für Nazis oder Menschen, die Nazi-Sprüche klopfen, gilt das jedoch ausdrücklich nicht.
 
Vielen Dank! Ich freue mich auf interessante Diskussionen.
 
Schoppe


Ein Update dazu, im November 2014: Mittlerweile sind fast 4200 Kommentare auf diesem Blog veröffentlicht worden. Natürlich waren auch Kommentare dabei, bei denen ich ganz anderer Meinung war oder bei denen ich einen anderen Gesprächsstil bevorzugt hätte. Aber insbesondere diese Beispiele waren absolute Einzelfälle.

Ich moderiere hier kaum - jedenfalls nicht in dem Sinne, dass ich Kommentare löschen oder verändern würde. Jeder Kommentar wird in der Regel sofort veröffentlicht (es sei denn, er landet aus unerfindlichen Gründen im Spam-Ordner, aus dem ich ihn dann später herausfische). Es gab in den fast zwei Jahren, die dieses Blog existiert, genau DREI Kommentare, die ich  gelöscht habe (abgesehen von Doppelposts). Alles andere erscheint genau so, wie es die Kommentatoren selbst jeweils geschrieben haben.

Es bleibt nicht viel vom Vorwurf, im Internet würden MÄNNER (und Männerversteherinnen) einfach nur ungebremst ihre Wut rauslassen, mit Drohungen um sich werfen und auf alles losgehen, was ihnen nicht passt. Eher habe ich den gegenteiligen Eindruck: Männerrechtliche Diskussionen können in der politischen Spannbreite, die sie abdecken, und in den unterschiedlichen Positionen, die sie ins Gespräch bringen, regelrecht als Vorbild dienen.

Jedenfalls, solange niemand den Begriff "Kulturmarxismus" ins Spiel bringt.

1 Kommentar:

  1. Danke dafür, eine Plattform bereitzustellen. Diesen Kommentar darfst Du gern irgendwohin verschieben, wo er passen mag. Es ist sehr schwer, an die Öffentlichkeit vorzudringen, aber sehr wichtig.

    Widerlegung des Feminismus und seiner Kampagnen

    Die biologische Macht und Dominanz liegt bei Frauen, nicht Männer. Ein angeborener Mechanismus verdrängt Grundtatsachen der Geschlechterverhältnisse aus dem Bewußtsein und verfälscht die Wahrnehmung. Feminismus ist auf diese angeborene Fehlwahrnehmung hereingefallen, hat von Anfang an alles genau verkehrt herum gedeutet und sich gewaltig geirrt.

    "Kultur und Geschlecht. Feminismus: Großer Irrtum - schwere Folgen"
    http://www.amazon.de/Kultur-Geschlecht-Feminismus-Grosser-schwere/dp/3958701183/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1428138805&sr=1-1&keywords=deichmohle

    Männer sind unterdrückt, was feministische Wellen nur auf die Spitze trieben, doch weibliche Bevorzugung war schon vor und während früherer feministischer Wellen deutlich. Nur die Form der Bevorzugung wurde verändert, wenn sich die Lebensverhältnisse ändern. Feministische Wellen haben niemals eine Benachteiligung behoben, die es nie gab, sondern bestehende Bevorzugung vergrößert und die Art der Bevorzugung an neue technische Möglichkeiten und Lebensumstände angepaßt.

    Die Ideologiekritik "Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur" zeigt das für alle feministischen Wellen. Folgeschäden werden jeweils nachgewiesen.

    http://www.amazon.de/Ideologiekritik-Feminismus-Leseprobe-Kultur-Geschlechter-ebook/dp/B00VB2LKJQ/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1428138805&sr=1-4&keywords=deichmohle

    Massive Unterdrückung und Ächtung Andersdenkender begleitete feministische Wellen und Kampagnen, die auf falschen Annahmen beruhten und in falsche Richtung gingen, also Bevorzugung von Frauen vergrößerten, statt aufhoben, und Benachteiligung von Männern erhöhten, statt zu beenden.

    Als Jugendlicher wurde ich von den bei "Pro Familia" tätigen Frauen mich mit recht komischer Miene weggeschickt, als ich ein Problem hatte, das Frauen Männern verursachen: Abgewimmelt werden. "Davon haben wir keine Ahnung. Wir beraten hier Frauen und Familien." Überall hingen feministische, sogar ziemlich radikale feministische Plakate aus ... Die Szene ist auch in "Nein!" beschrieben, einem Buch aus den 1980ern.

    http://www.amazon.de/Nein-Ablehnung-Abwimmlung-weibliche-Geschlechter-ebook/dp/B00KDO87P8/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1428138805&sr=1-3&keywords=deichmohle

    Die damalige Sorge erhielt keine Beratung, wurde nie gelöst. Ich war halt kein Mädchen, das umsorgt und bevorzugt wird. Probleme von Jungen waren schnurzegal. "Nein!" stammt aus den 1980er Jahren und behandelt ein bis heute übersehenes Problem von jungen Männern und Männern. Sucht es auf Amazon.

    Niemand hört auf einen Mann, der von Frauen Hilfe verlangt. Nicht einmal im Laufe von Jahren, oder gar Jahrzehnten. Nicht einmal,. wenn der Mann Bücher darüber schreibt. Wir kraß die männliche Benachteiligung und Unterdrückung, die weibliche Bevorzugung und Dominanz ist, ist kaum vorstellbar, doch Tatsache. Es ist Feminismus, der einen "sexualisierten" Krieg gegen Männer führt, nicht umgekehrt, wie FeministInnen behaupten.

    http://www.amazon.de/Anmache-Abwimmeln-Anmachen-Geschlechter-Wahlmacht-ebook/dp/B00KDOGBKQ/ref=sr_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1428138805&sr=1-5&keywords=deichmohle

    Männliche Dominanz ist nur eine Inszenierung, und zwar eine, die von Frauen verlangt wird, denn Frauen wollen eine gute Wahl treffen, einen unter Männern "dominanten" Mann. Das wird in "Ideologiekritik am Feminismus. Feminismus: Krieg gegen Mann, Natur und Kultur" beschrieben.

    Alle erwähnten Bücher sind frisch durchgesehen und neu formatiert. Feministische Blockade abweichender Meinungen funktioniert perfekt; es gibt fast keine Leser.

    Bitte als Gastbeitrag veröffentlichen, danke.

    Frohe Festtage,

    Jan Deichmohle

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