„Das Magazin „PAPA-YA“ fordert vom Bundesfamilienministerium eine Überprüfung der Arbeit des Verbandes allein erziehender Mütter und Väter (VAMV). Der VAMV untergrabe systematisch das neue Sorgerechtsgesetz (…).“
So begann im Mai des vergangenen Jahres eine Pressemeldung über einen Artikel des Magazins Papa-Ya, der schwere Vorwürfe gegen den Verband der alleinerziehenden Mütter und Väter, VAMV, erhob:
„Aufrufe zu Falschaussagen hinsichtlich des Kindeswohls und 'Anleitungen' für eine dauerhafte, wörtlich als 'Entsorgung' bezeichnete, Trennung des Kindes vom Vater“
seien von Vertreterinnen des Verbands auf öffentlichen Veranstaltungen verbreitet worden.
Insbesondere der Münchner Familienanwältin Strasser, die seit vielen Jahren Informationsveranstaltungen des VAMV abhält, und einer Münchner Beratungsstelle, Kiebitz e.V., unterstellt der Artikel (der hier im Gelben Forum als pdf-Datei zu finden ist) zudem eine Zusammenarbeit mit dem Ziel, Vätern auf Wunsch der Mütter die Möglichkeit des Umgangs zu nehmen und entsprechende Gutachten bereitzustellen.
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| Ob dieses Kind sich tatsächlich wohlfühlt, lässt sich nicht genau entscheiden. Die Frage sollte auch nicht per Schnellverfahren beantwortet werden, und schon gar nicht ohne Einbindung des Jugendamts oder des VAMV, oder gar ohne Einbindung von Familienanwälten. ( Quelle ) |
Nun hat die Anwältin den Chefredakteur von Papa-Ya, Jörg Mathieu, verklagt – was diesen nicht überrascht.
„Das die im Artikel namentlich genannte Person sich juristisch dagegen wehren würde, war abzusehen. Wir sehen der öffentlichen Verhandlung am 03.02. in München aber gelassen entgegen,“
erklärt er im Interview.
Inwieweit die Vorwürfe sich bestätigen, wird sich in der Verhandlung ja erweisen – wenn sie denn fair abläuft. Von außen lässt sich allerdings feststellen, dass die Gerichtsverhandlung Probleme austrägt, die eigentlich längst politisch hätten geklärt werden müssen.
Inwieweit die Vorwürfe sich bestätigen, wird sich in der Verhandlung ja erweisen – wenn sie denn fair abläuft. Von außen lässt sich allerdings feststellen, dass die Gerichtsverhandlung Probleme austrägt, die eigentlich längst politisch hätten geklärt werden müssen.













