In einem Kommentar bei Alles Evolution, der zu einem eigenen Beitrag wurde, beschreibt Leszek drei grundsätzliche Strömungen der Kritik am Feminismus: eine linke, eine liberale und eine konservative. Ich finde diese Beschreibung aus mehreren Gründen sehr sinnvoll.
Einerseits knüpft sie umstandslos an politische Ordnungsmuster an, die wir ohnehin schon verwenden.
Andererseits bietet sie aber auch die Chance, ein gemeinsames Feld zu beschreiben, auf dem Menschen ganz unterschiedlicher politischer Hintergründe einigermaßen sinnvoll miteinander in eine Diskussion kommen können. Ein solches Modell ist wesentlich sinnvoller als der Versuch, willkürlich Trennlinien zu ziehen oder zu dekretieren, wer „der Männerbewegung“ schade und wer ihr nütze. Gerade in den Diskussionen bei Alles Evolution ist es für mich oft sehr interessant gewesen, dass hier Teilnehmer ganz unterschiedlicher politischer Hintergründe miteinander diskutierten.
Dass gleichwohl mit Leszeks Modell auch Grenzen gezogen werden, ist trotzdem wichtig: Wer Frauen das Wahlrecht nehmen will, von der natürlichen Minderwertigkeit von Frauen redet oder Gewalt gegen Transsexuelle prima findet, hat in einer demokratischen und menschenrechtlich orientierten Bewegung natürlich keinen Platz. Gleichwohl lässt das Modell noch einen großen Raum für Unterschiede.
Allerdings kamen die Konservativen beim ausgewiesenen Linken Leszek vergleichsweise schlecht weg. Während Leszeks liberaler Männerrechtler radikal- und staatsfeministische Positionen als Gefahr für persönliche Freiheiten betrachtet und Leszeks linker Männerrechtler Gerechtigkeit für alle, also auch für Männer im Auge hat, hat der konservative Männerrechtler vorwiegend Angst: Für ihn sei der Feminismus
Andererseits bietet sie aber auch die Chance, ein gemeinsames Feld zu beschreiben, auf dem Menschen ganz unterschiedlicher politischer Hintergründe einigermaßen sinnvoll miteinander in eine Diskussion kommen können. Ein solches Modell ist wesentlich sinnvoller als der Versuch, willkürlich Trennlinien zu ziehen oder zu dekretieren, wer „der Männerbewegung“ schade und wer ihr nütze. Gerade in den Diskussionen bei Alles Evolution ist es für mich oft sehr interessant gewesen, dass hier Teilnehmer ganz unterschiedlicher politischer Hintergründe miteinander diskutierten.
Dass gleichwohl mit Leszeks Modell auch Grenzen gezogen werden, ist trotzdem wichtig: Wer Frauen das Wahlrecht nehmen will, von der natürlichen Minderwertigkeit von Frauen redet oder Gewalt gegen Transsexuelle prima findet, hat in einer demokratischen und menschenrechtlich orientierten Bewegung natürlich keinen Platz. Gleichwohl lässt das Modell noch einen großen Raum für Unterschiede.
Allerdings kamen die Konservativen beim ausgewiesenen Linken Leszek vergleichsweise schlecht weg. Während Leszeks liberaler Männerrechtler radikal- und staatsfeministische Positionen als Gefahr für persönliche Freiheiten betrachtet und Leszeks linker Männerrechtler Gerechtigkeit für alle, also auch für Männer im Auge hat, hat der konservative Männerrechtler vorwiegend Angst: Für ihn sei der Feminismus
„Bedrohung für Werte, Normen und Institutionen zu sehen, die ihm Halt, Sicherheit und Orientierung vermitteln“.
Dass dieser Typus Männerrechtler so als ein etwas vorgestriges, aber auch etwas verängstigtes Hascherl präsentiert wird, kam bei konservativen Kommentatoren nicht sonderlich gut an, und sie empörten sich entsprechend prompt über eine „Ausgrenzung der Nichtlinken“ oder ein „Linkssektierertum“. Anstatt also einfach eine etwas positiver formulierte Definition des konservativen Männerrechtlers vorzulegen, zogen sie es vor, zur Sicherheit lieber erst einmal ein wenig zu schmollen.
Da die Konservativen auf diese Weise ihre eigene positive Beschreibung ungeschickterweise den Linken überlassen, habe ich mich also daran gemacht, auch Leszeks konservativen Männerrechtler auf eine Weise zu skizzieren, die zeigt, warum dieser Typus sehr wichtig sein kann.
Da die Konservativen auf diese Weise ihre eigene positive Beschreibung ungeschickterweise den Linken überlassen, habe ich mich also daran gemacht, auch Leszeks konservativen Männerrechtler auf eine Weise zu skizzieren, die zeigt, warum dieser Typus sehr wichtig sein kann.
Wo aber Grenzen sind, die ich nicht mehr akzeptabel finden kann, und was mir selbst als linker Männerrechtler wichtig ist, beschreibe ich dann gleich auch noch. Einfach nur, um zu zeigen, warum mit dem Modell einiges anzufangen ist...










